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Tarifverhandlungen 2021-2022: Einigungsvorschlag erzielt

Die Laufzeit der tariflichen Löhne im Maler- und Lackiererhandwerk endete am 31. Oktober 2020. Nach ihrer Kündigung  forderte die Gewerkschaft eine Lohnerhöhung für ein Jahr um 5,4%.

Nach drei ergebnislosen Runden im September, November und Dezember 2020 wurde nun von den Verhandlungskommissionen beider Seiten in der vierten Runde Mitte Januar 2021 am Verhandlungstisch ein Verhandlungsergebnis (Einigungsvorschlag) erzielt.

Verhandlungsergebnisse markieren noch keine Tarifabschlüsse. Sie werden auf beiden Seiten innerhalb der „Erklärungsfrist“ beraten und können angenommen oder abgelehnt werden. Auf Arbeitgeberseite läuft derzeit die satzungsgemäß vorgesehene verbandsinterne Abstimmung.

Der Tarifvorschlag sieht keine Lohnanpassung bis Mai 2021 vor (Fortschreibung bisherige Löhne).

Lohnanpassungen (2,1% beim Ecklohn West; neue Branchen-Mindestlöhne 11,40 € Mindestlohn I, 13,80 € Mindestlohn II) sind erst ab Mai 2021 mit einer Laufzeit bis Ende Mai 2022 vorgesehen.

Außerdem: Für gewerbliche Arbeitnehmer ist eine Corona-Prämie (330 € steuer- und abgabenfrei, mit Anrechnungsmöglichkeit bei bereits freiwillig gezahlten Prämien), vorgesehen.

Ferner erfolgte frühzeitige und langfristige Festlegung der Ausbildungsvergütungen ab August 2021 und August 2022 (+30 € je Lehrjahr/Stufe, +35 € 2./3. Lehrjahr August 2022).

Die Erklärungsfrist endet am 28. Januar.

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