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Korrosionsschutzbranche formiert sich auf europäischer Ebene


Anfang September 2011 verständigten sich sieben nationale Korrosionsschutzverbände auf die Einrichtung einer europäischen Dachorganisation. Die Organisation firmiert unter der Bezeichnung „European Association of Industrial Painting Contractors“ – EAIPC. Zu den Gründungsmitgliedern zählen

  • Österreich: Verband ÖsterreichischerKorrosionsschutzunternehmen (VOK);
  • Belgien: Groupement d’Entreprises de PeinturesIndustrielles (GEPI)/Groepering van Industriële Schildersbedrijven (GIS);
  • Frankreich: Groupement des Entrepreneurs de PeintureIndustrielle (GEPI);
  • Deutschland:  Bundesverband Korrosionsschutz (BVK);
  • Italien: Associazione Nazionale Imprese Applicazioni Rivestimenti Protettivi (ANIARP);
  • Niederlande: Sectorvereniging Metaalconserveringsbedrijven (SVMB).

Grundlage der neuen europäischen Vereinigung ist eine Kooperationsvereinbarung, auf die sich die Vorsitzenden der angeschlossenen nationalen Verbände im Rahmen zweier vorausgegangener Sitzungen im Oktober 2010 und Juni 2011 bereits verständigt hatten. Die EAIPC versteht sich als Interessenvertreter der Unternehmen, die sich innerhalb der EU auf dem Gebiet des Korrosionsschutzes und benachbarter Geschäftsfelder engagieren.

Zu den zentralen Handlungsfeldern zählen der gegenseitige Austausch zu Aus- und Weiterbildungskonzepten, der Interessensausgleich von Auftraggebern und Auftragnehmern, die Begleitung der Normungs- und Standardisierungslandschaft auf europäischer Ebene sowie der Rahmenbedingungen des betrieblichen Umweltschutzes. Zu diesen Handlungsfeldern wurden beim letzten Treffen in Brüssel die ersten Arbeitskreise gegründet, in denen natürlich auch Vertreter der deutschen Seite aktiv sein werden.

Die Mitglieder der EAIPC repräsentieren EU-weit rund 400 Unternehmer mit schätzungsweise 12.500 Beschäftigten.

Für die Jahre 2011 und 2012 wurde Edwin Meeuwsen zum zentralen Kontakt- und Ansprechpartner bestimmt. Meeuwsen fungiert zugleich als Geschäftsführer des niederländischen Korrosionsschutzverbandes SVMB.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Korrosionsschutzes e. V. – BVK – Hans-Jörg Schmitz-Senge zeigte sich äußerst zufrieden angesichts des neuen Zusammenschlusses. „Wir alle spüren, dass der Einfluss der EU nicht nur im Bezug auf unsere Branche stetig größer wird. Es existieren kaum noch Gesetze, Vorschriften und Regelwerke in Deutschland, die nicht von europäischen Richtlinien und Vorgaben beeinflusst werden. Dieser Prozess wird in Zukunft mit Sicherheit auch weiter voranschreiten und intensiviert werden.

Diese Entwicklung wird man im Alleingang nicht aufhalten oder beeinflussen können. Wer die Brancheninteressen gegenüber Brüssel wirkungsvoll und zielführend vertreten möchte, muss zwangsläufig den Schulterschluss mit gleichgesinnten Organisationen in der EU suchen. Mit der Gründung der EAIPC wurde auf diesem Wege der erste Schritt unternommen und das mit einer vergleichsweise sehr kurzen Anlauf- und Vorbereitungsphase. Ich muss eingestehen, dass ich selber erstaunt war, wie zügig und unkompliziert dieser Zusammenschluss mit den europäischen Kollegen bislang über die Bühne gegangen ist. Ein großer Dank gilt dabei unseren niederländischen Partnern, die hierbei herausragendes Engagement entfaltet und eine vorzügliche Vorbereitung geleistet haben. Die Verve, mit der wir die EAIPC gegründet haben, müssen wir nun aber auch beibehalten und in konkrete Projekte einfließen lassen. Vom BVK, der mit der französischen GEPI zu den großen Mitgliedsverbänden zählt, erwartet man, dass er eine zentrale und verantwortungsvolle Rolle im europäischen Konzert übernimmt“, so Schmitz-Senge in einem ersten Statement.

Weitere Informationen über die EAIPC erhält man über die folgenden Kontaktdaten:

EAIPC / UEEPI

E.J. (Edwin) Meeuwsen

P.O. box 30   T: 0031 182 571444

2740 AA  Waddinxveen      F: 0031 182 572083

Netherlands   M: 0031 6 53 690 750

www.eaipc.eu


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